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Die Wurmkompostierung

Über den Wurmkomposter

Der Wurmkomposter ändert – mithilfe von Würmern – organischen Abfall in ausgezeichnete Humuserde um. Für die Kompostierung findet vor allem der natürliche Küchenmüll Verwendung. Einzeller, Bakterienarten, Pilze und Kompostwürmer zerteilen den Obst- und Gemüseausschuss, als Resultat entsteht ein Flüssigdünger aus Kompost. Der Prozess geht sauerstoffarm vonstatten, es entwickeln sich keine unliebsamen Düfte.

Über die verschiedenen Wurmkomposter

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um den eigenen Küchenabfall in erstklassigen Bio-Dünger zu verwandeln. Grundsätzlich gilt es zwischen flacher und ebener Ausbringung zu unterscheiden. Der Vorteil des Ebenenkompostierers liegt in erster Linie in seinem geringen Raumbedarf. Dabei findet die Kompostierung auf mehreren Schichten statt, im Anschluss fängt ein Behälter die durchsickernde Flüssigkeit auf. Der geruchslose Flachkomposter bietet mehr Platz für größere Abfallmassen, das biologische Gut verbreitet sich dünn und großräumig.

Über den eigenen Wurmkomposter

Für einen persönlichen Wurmkomposter reicht eine einfache Kiste. In dem Behälter leben und arbeiten viele Kreaturen zusammen, um einen brauchbaren und gehaltvollen Humus hervorzubringen. Zu den Siedlern in dem Kasten gehören unter anderem Pilze, Bakterien und Einzeller. Für den Namen des Komposters zeichnen sich die Stink-, Mist- oder Kompostwürmer verantwortlich, sie lassen sich an der obersten Erdschicht nieder.

Über die Kiste als Wurmkomposter

Für einen eigenen Wurmkomposter braucht es eine beständige, verschlossene und atmungsaktive Kiste. Als Material für den Kasten bietet sich Holz an – eine preiswerte Alternative ist Kunststoff. Um für genügend Luft zu sorgen, sind in die Wände Löcher zu bohren. Die gewünschte Abmessung richtet sich nach den eigenen Vorlieben und dem eingeplanten Platz. Eine Wurmkiste ist nicht zu tief zu wählen. Das Behältnis ist vor großer Hitze zu schützen, es empfiehlt sich ein kühler Ort. Der untere Teil der Kiste ist mit einem Nest aus Pappe, Papier oder Stroh auszustatten, hierauf bettet sich die befeuchtete Erde. Nach drei bis sechs Monaten ist es möglich, den entstandenen Kompost herauszunehmen.

Über die Leitlinien für den Wurmkomposter

Bei einem heimischen Wurmkomposter ist es wichtig, ihn wiederkehrend mit Flüssigkeit zu versorgen. Darüber hinaus gilt es, auf eine angenehme Umgebung bei Zimmertemperatur zu achten. Zusätzlich ist der pH-Wert in regelmäßigen Abständen zu messen, das optimale Ergebnis liegt zwischen fünf und sieben. Einmal in der Woche ist der Wumkomposter – mit Obst- und Gemüseresten – zu verpflegen. Obendrein sind Gartenabfälle, Kaffeefilter, Teebeutel, nasses Papier und Eierschalen erlaubt. Dagegen sind Kunststoffe, Asche, Fleisch- und Wurstreste sowie mit kotverunreinigte Artikel zu vermeiden.

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