Ihr eigenes Rasiermesser – Wie wichtig ist die Kopfform?

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Den eigenen Bart im Zaum zu halten ist durch heutige Methoden eine Leichtigkeit. Besonders, wenn Sie sich für einen elektronischen Rasierer entscheiden. Wünschen Sie sich aber eine aalglatte Rasur und darüber hinaus noch ein Stück Tradition, dann ist ein Rasiermesser die richtige Wahl. Allerdings sollten Sie nicht irgendein Rasiermesser kaufen, sondern achten Sie auf die sogenannte Kopfform.

 

Die vier verschiedenen Kopfformen

Der Begriff „Kopfform“ kann leicht verwirrend wirken, doch wir sprechen nicht von der Form Ihres Kopfs, sondern vom Kopf des Rasiermessers. Generell gibt es jenes in drei Formen: der Gradkopf, der französische Kopf, der Rundkopf sowie der spanische Kopf. Um zu erkennen, welchen Kopf das jeweilige Rasiermesser bietet, müssen Sie sich die Schneide nur seitlich anschauen. Handelt es sich um einen rechteckigen Rasierkopf, ist dies ein Gradkopf. Sehen Sie aber eine gerundete Spitze, bietet das Rasiermesser einen Rundkopf. Der französische Kopf zeigt sich hingegen durch eine angeschrägte Spitze, wohingegen der spanische Kopf an eine kleine Welle erinnert. Das Problem ist, dass es auch einige Mischformen gibt. Dementsprechend kann es manchmal schwierig sein, den direkten Kopf zu ermitteln.

 

Warum ist die Kopfform wichtig?

Nicht nur aus rein optischen Gründen gibt es verschiedene Kopfformen, sondern jene haben auch ihre Vor- und Nachteile. Für Anfänger ist ein Gradkopf ungeeignet. Leicht schneiden Sie sich ins Ohrläppchen, da auf die Rundung verzichtet wurde. Deshalb ist ein Rundkopf besser für Anfänger. Möchten Sie aber feine Konturen rasieren, kommen Sie um den Gradkopf nicht drumherum. Der Rundkopf ist dagegen ungeeignet, denn durch den fließenden Übergang von Kopf zur Scheide sind glatte Kanten nicht möglich. Ansonsten gibt es noch den französischen sowie spanischen Rasierkopf. Der französische Rasierkopf geht eher in Richtung Gradkopf, da er einen angeschrägten, jedoch geraden Abschluss bietet. Insofern ist er nicht für Neulinge geeignet, kann aber für glatte Konturen sorgen. Der spanische Rasierkopf ist wesentlich sicherer, ist aber wiederum weniger geeignet für Konturen. Das ist auch der Grund, weshalb wir Ihnen nicht genau sagen können, für welche Kopfform Sie sich entscheiden sollen. Es kommt ganz auf Ihre persönlichen Bedürfnisse an und wie Sie mit dem Rasiermesser umgehen. Falls Sie möchten, können Sie natürlich auch mehrere Rasiermesser nutzen.