Die Kosten für einen Fahrstuhleinbau

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Ein Fahrstuhl hat etliche Vorteile, denn vollkommen entspannt kommen Sie auch in den höchsten Stock. Immerhin müssen Sie nicht mehr tun, als sich in den Fahrstuhl zu stellen, einen Knopf zu drücken und schon fährt er hoch oder runter. Fahrstühle sind gerade für Senioren oder auch Menschen mit Einschränkungen sinnvoll, welche die etlichen Stufen nicht zu Fuß erklimmen können. Auch, wenn der Fahrstuhl zahlreiche Vorteile hat, ist er nicht umsonst. Der Einbau kann sogar sehr viel Geld kosten.

 

Drei Faktoren

Die Kosten des Einbaus eines Fahrstuhls setzen sich aus drei Faktoren zusammen. Zunächst benötigen Sie eine Berechtigung sowie Genehmigung, dass Sie einen Fahrstuhl einbauen dürfen. Je nach Bundesland sowie Lage kostet Sie das zwischen 2.000 und 5.000 Euro. Im Anschluss folgt der Schacht, durch welchen der Aufzug fährt. Sie entscheiden dabei, ob es sich um einen Glas- oder Metallschacht handelt. Glas ist nur dann sinnvoll, wenn Sie den Aufzug an der Außenseite eines Gebäudes anbringen. Außerdem gehören dazu auch die Kabine und der Antrieb. Dies ist der kostenaufwendigste Punkt, denn je nach Bedarf zahlen Sie zwischen 30.000 und 35.000 Euro. Selbstverständlich steigen die Kosten an, je mehr Stockwerke das Gebäude hat und welchen Aufzug Sie wünschen. Simple Angebote liegen aber zwischen 30.000 und 35.000 Euro. Zum Abschluss folgt noch die Montage, denn einen Aufzug können Sie nicht allein einbauen. Die Montage kostet noch einmal 6.000 bis 8.000 Euro. Insofern kommen Sie auf eine Gesamtsumme von 37.000 bis 45.000 Euro.

 

Die Finanzierung

Ein Fahrstuhl ist kein günstiges Vorhaben, weshalb Sie verschiedene Wege der Finanzierung einschlagen können. Benötigen Sie den Fahrstuhl im Rahmen eines barrierefreien Ausbaus, stehen Ihnen oftmals KfW-Förderungen zur Seite. Das heißt, Sie können Zuschüsse von der Kranken- oder Rentenkasse erhalten. Sollte es sich hingegen um eine unfallbedingte Behinderung handeln, können Sie auch den Schadensverursacher zur Kasse bitten. Trifft das aber alles nicht zu, müssen Sie in der Regel selbst zahlen. Sie können sich aber mit dem Aufzüge Hersteller zusammensetzen und gemeinsam planen, wie die Finanzierung stattfinden soll. Oftmals ist es nicht notwendig, alles auf einmal zu bezahlen. Achten Sie auf diese Punkte, steht Ihrem Aufzug eigentlich nichts mehr im Wege.